Patrick ist nicht nur Ingos Ehemann, ewige 29 und wohnt seit 8,5 Jahren auf St. Pauli. Er würde eigentlich auch ganz gern singen können (nicht wie Beyoncé!), reitet aber stattdessen auf dem Amtsschimmel durch die Hamburger Behörde - und wundert sich, wie viele Unternehmen in diesem Jahr im Juni, dem “Pride Month”, ihre Logos in Regenbogenfarben getüncht hatten.
“Pinkwashing!”, schreien Kritikerinnen der LGBTIQ Community häufig dann schnell und lauthals, wenn Konzerne sich in ebendiese Regenbogenflaggen hüllen. Und verkennen dabei manchmal, dass auch schon "nur" ein Regenbogen ein klares politisches Signal ist. Für Vielfalt, Toleranz und - vielleicht doch auch für steigende Abverkäufe? Ist ein Umsatzplus dank Diversity verwerflich? Müssen Unternehmen nicht insgesamt mehr Haltung zeigen? Nur was ist eigentlich Haltung? Reicht da ein Rainbow-Logo aus?
Antje, Ingo und der Patrick in der zwölften Folge von 20359 über schwule Werbung, eine beginnende Tanzkarriere und eine Podcast-Folge, die nie, nie, niemals erscheinen wird.
Die Playlist zum Podcast gibts auf Spotify:
https://open.spotify.com/playlist/2dssJxePLZRN5XAgfQ5wRM?si=_Mka75opSmi4cFz0vs2iNQ


