Kleine Entscheidung, große Wirkung: Tagtäglich treffen wir Entscheidungen. Manche klein, manche groß, einige fast nebenbei und lapidar, andere sehr bewusst und minutiös geplant. Allzu oft wird erst später klar, welche - vielleicht sogar kleinste - Entscheidungen in unserem Leben wirklich wegweisend waren. Und welche dazu geführt haben, dass wir heute so sind wie wir sind. Wo wir leben, wen wir lieben. Oder: Dass wir überhaupt noch leben. Wie viel also ist dran am “Butterfly Effect”, dem 2004 ein cineastisches Denkmal gesetzt hat? Kann ein Flügelschlag eines Schmetterlings in Brasilien wirklich einen Tornado in Tschechien auslösen? Was ist dran am “Was wäre wenn”?
Und was wäre eigentlich, wenn morgen die Einladung käme, in einer Expedition zum Mars zu reisen? Würden wir losfliegen, wohlwissend, dass wir womöglich nie mehr lebend zur Erde zurückkehren könnten? Schon seit Jahrzehnten gibt es Überlegungen, fremde Planeten zu erkunden und eines Tages vielleicht auch zu besiedeln. Auch weil Klimawandel und Zersiedelung unsere Erde peu á peu zerstören. Doch müssen wir wirklich Lichtjahre weit reisen und Biosphären aufbauen, um neue Lebensräume aufzubauen? Und: Will man wirklich auf dem Mars sein? Können wir nicht erstmal die Tiefsee erforschen und überlegen, wie wir menschliches Leben einfach erdverträglicher gestalten können? Unlängst hat Liam Young sein etwas dystopisches “Planet City”-Konzept (https://www.youtube.com/watch?v=3o1z4rTCJG8) vorgestellt. Ist das die Zukunft?
Antje und Ingo in der elften Folge von 20359 über pinke Schweine, den Mann im Mond und Pariser unter kolumbianischen Kokospalmen.
Die Playlist zum Podcast:
https://open.spotify.com/playlist/2dssJxePLZRN5XAgfQ5wRM?si=_Mka75opSmi4cFz0vs2iNQ


