Wenns Clubs und Galerien geschlossen, Restaurants und Bars dicht und Sportvereine schon seit November außer Betrieb sind - dann erobern wir uns halt die Stadt zurück. Das Heiligengeistfeld auf St. Pauli, einst staubig wüstige Freifläche und drei Monate pro Jahr vom DOM belegt, mausert sich gerade zum neuen “place to be”. Mit Drinks in der Abendsonne, Picknick, Musik und vielen wilden Skaterstunts. Haben wir bald ein (kleines) Tempelhofer Feld auf dem Kiez? Und warum eigentlich sollten wir auf Pflastersteinen in die Abendsonne blicken, das Millerntor im Blick und den Becher an den Lippen?
Freunde treffen im Schatten eines monströsen Flakbunkers, das könnte sich im Corona-Frühling 2021 zur willkommenen Abwechslung vom Lockdown-Blues entwickeln. Noch viel mehr als sonst fragen wir uns dieser Tage: Wen treffen wir eigentlich noch wo und wann und wen lieber nicht, wegen Virus und so? Zeigt sich in Coronazeiten vielleicht einmal mehr, wer wirklich guter Freundin ist - und wer vielleicht nur bekannt? Was zeichnet Freundschaften aus und warum, verdammt noch mal, ist es eigentlich so schwer auch mal Menschen ziehen zu lassen?
Antje und Ingo in der sechsten Folge von 20359 über Crémant im Bunkerschatten, Reisefreundschaften in engen Berghütten und eine Packung voll Keksteig.
Die Playlist zum Podcast:
https://open.spotify.com/playlist/2dssJxePLZRN5XAgfQ5wRM?si=_Mka75opSmi4cFz0vs2iNQ


