Stell dir vor du drehst den Wasserhahn auf - und nichts tut sich. Störung beim Wasserwerk? Hoffentlich. Könnte nämlich bald auch Folge des globalen Wassermangels sein. Kapstadt etwa entging schon 2017 nur knapp der Katastrophe. Schuld an der Wasserkrise sind vor allem extensive Landwirtschaft, Klimawandel und ungezügelter Konsum, wie ARTE kürzlich in einer eindrucksvollen Reportage zeigte (“Wasserknappheit - die globale Bedrohung”). Können wir den Wassernotstand verhindern? Und wenn ja, wie? Was können wir hier in Hamburg tun? Nie mehr Avocado essen und beim Klamottenkauf drauf achten, woher die Ware kommt? Sprich: Bewusster konsumieren?
Bewusster werden sollte auch unser Straßenverkehr. Zahllose Autos quälen sich täglich durch Hamburg, über Verkehrsachsen, die ganze Stadtteile zerschneiden. Dabei gibt es längst Alternativen - das U-Bahn-Netz wächst, elektrische MOIA-Shuttles rollen durch die City und das Fahrrad erfährt nicht zuletzt wegen Corona einen Boom. Rund ums Biken will Hamburg nun richtig Gas geben, baut Velorouten, testet autofreie Zonen, richtet neue Radspuren ein. Reicht das für eine Verkehrswende? Oder bleibt das Biken nach Altona ein Tanz auf dem Verkehrsvulkan? Wie könnte städtische Mobilität zukünftig aussehen? Und warum verwandeln wir die Parkflächen hier nicht dauerhaft in Außengastronomie?
Antje und Ingo in der dritten Folge von 20359 über Weizenanbau in Saudi-Arabien, Verkehrschaos auf dem Kiez und ein neues Tempelhofer Feld.



