In dieser Folge führt Klenk ein scharfes Schwert gegen die Europäische Union, insbesondere im Hinblick auf die mangelhafte Einbindung des Europäischen Parlaments in Entscheidungsprozesse, etwa bei der Bestimmung von Ursula von der Leyen zur Kommissionspräsidentin. Eichhorst hält dagegen, dass es sich bei der EU eben nicht um einen föderalen Bundesstaat handele, sondern um ein Mischwesen aus supranationalen und intergovernementalen Strukturen. Dies führe dazu, dass die Macht der nationalen Regierungen tendenziell etwas stärker sei als die Bürger*innenvertretung im Parlament. Des Weiteren habe das Parlament einen massiven Zuwachs an Kompetenzen bekommen. So hätte das Parlament zwar nicht das Vorschlag-, aber doch ein Verweigerungsrecht. Die Beiden debattieren auf dieser Grundlage, was ausgesprochen demokratisch in der EU sei und wo es noch Verbesserungsbedarf gebe.

