An einem lauen Sommerabend entdeckt Josephine, die kleine Maus am Fluss winzige, glühende Punkte zwischen den Halmen und Bäumen – es sind die Libellenlaternen. Die Libellen tragen an ihren Flügelspitzen kleine, leuchtende Tropfen, die im Dämmerlicht wie funkelnde Miniatur-Laternen aussehen. Diese Lichtboten fliegen surrend über den Fluss und weisen Josephine neugierig den Weg.
Sie folgt den Libellenlaternen über Wiese, Moor und Kieselinseln. Dabei erkennt Josephine: Wo die Laternen besonders dicht schimmern, kann sie sicher treten – sie zeigen einen geheimen Pfad über Wurzelrippen, Schilfblätter und das dunkle Wasser. Ziel ist eine geheime Lichtung, auf der alle Tiere des Waldes das Fest der Nachtlichter feiern.
Die Libellen helfen, dass auch die Jüngsten und Ängstlichsten ihren Weg durch die Dunkelheit finden. Beim Fest erzählen die Tiere Geschichten, singen Lieder und teilen Wünsche – umringt von den sanften Lichtern der Laternen, die die Nacht sanft bewachen.
Am Ende begreift Josephine: Wer Licht teilt, bringt Mut und Gemeinschaft ins Dunkel, selbst wenn es klein scheint.
🪰 Was macht die Libellenlaternen so besonders und hilfreich?
🐭 Wie helfen sie Gemeinschaft und Orientierung in der Nacht?
✨ Warum zählt das kleinste Licht – gerade, wenn es für andere leuchtet?

